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Robotik im Gesundheitswesen: Chance oder Risiko?

Roboter sind nicht mehr nur Teil träumerischer Science-Fiction Filme, sondern bereits in der Realität angekommen. Die neurologische Rehabilitation profitiert zunehmend vom Einsatz der Maschinen. Wie sieht es genauer im Gesundheitswesen aus? Ist das eher eine Chance oder ein hohes Maß an Risiko?
Während Industrieroboter dem Menschen vorwiegend die körperliche Arbeit abnehmen sollen, sieht es im Gesundheitswesen noch etwas anders aus. Hier sollen die Menschen unterstützt werden und die direkte Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter eine große Chance ermöglichen. Wir wollen unterscheiden zwischen: Operations-, Therapie und Pflegeroboter.

Operationsroboter – mehr Präzision

Der Operationsroboter assistiert bei Operationen oder kann durchaus eigene durchführen. Häufig assistiert ein Arzt – oder assistiert der Roboter? Mensch und Maschine arbeiten gemeinsam für ein Ziel. Die großen Vorteile sind, dass dadurch Schmerzen verhindert werden, eine bessere Sicht gewährleistet wird und mit noch größerer Präzision gearbeitet werden kann. Das impliziert außerdem kürzere Klinikaufenthalte für den Patienten.

Therapieroboter – mehr mentale Gesundheit

Die Robotik fasst aber auch Fuß im Aufgabenfeld der Therapie. Autistische Menschen werden bereits von einem marionettenähnlichen Roboter begleitet und führen gemeinsam einzelne Übungen aus. Sogar Unterhaltungen mit der Maschine sind möglich und es gibt zahlreiche Prototypen, die insbesondere kontinuierlich die eigene Mimik, Gestik und Lernfähigkeit weiterentwickeln. Ein großes Ziel ist, dass die Qualität der Therapie gleichbleibt und die Maschine, im Gegensatz zum Menschen, durchgehend einsatzbereit ist.

Pflegeroboter – mehr körperliche Entlastung

Aber auch Pflegekräfte können von Innnovationen in der Robotik profitieren. Service-Roboter sollen Pfleger und Pflegerinnen unterstützen und entlasten. So können Teilaufgaben wie die Medikamentengabe übernommen werden, körperliche Arbeit den Mitarbeiter entlasten oder Unterhaltungen hinsichtlich sozialer Kommunikation umgesetzt werden. Sie sind die Roboter, die vielleicht am nächsten am Menschen sind, weswegen hier mehr Prototypen als fertige Endprodukte auf dem Markt sind.

Risiken und Nebenwirkungen der Robotik

Auch, wenn die Roboter im Gesundheitswesen eine große Hilfe darstellen können, birgt die Thematik auch Risiken und Nachteile. Die Entwicklung der Maschinen ist mit großen Kosten verbunden und insbesondere für den Einsatz von OP-Robotern sind längere Vorbereitungszeiten notwendig, um Sicherheit zu garantieren. In der Therapie ist es fraglich wie sich die Akzeptanz der Menschen verhält und ob eine programmierte Maschine für ernst genommen wird. Unerwünschte Neben- oder Langzeiteffekte dürfen nicht außen vorgelassen werden. In Pflegeberufen könnten die Roboter für körperliche Entlastung sorgen, was sehr gut ist hinsichtlich unseres aktuellen Fachkräftemangels und zur Gesundheitsprävention der Mitarbeiter. Dennoch kann es ein Risiko darstellen den menschlichen sozialen Aspekt und die Interaktion zu ersetzen.
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